Fazit
ausgezeichnete Heizmaschine mit überraschend guter Flugleistung
einziger Makel: Sollbruchstelle Tragflächenaufnahme
Nach dem ersten Testflug (viele schnelle Rollen und
Loopings) mit normaler Landung waren Risse im Rumpf an der vorderen
Tragflächenaufnahme. Die Aussage im persönlichen Gespräch des ungläubigen
des FVK Vertreibers "Das hab ich bis jetzt noch nie gehört" wirkte ebenso
unglaubwürdig auf mich. Er erklärte sich aber bereit, den Rumpf als
Beweismittel ins Werk zu schicken und dass ich kostenlos eine speziell
verstärkte Version des Rumpfes bekomme. Dazu kam es aber nicht, da wenige
Tage später der alte, selbst verstärkte Rumpf durch das Verrutschen das
Akkus im Flug zerstört wurde. Den neuen Rumpf musste ich zwar
bezahlen aber nur den Einkaufspreis. Aber auch in dem neuen Rumpf waren
nach mehreren Flügen mit härteren Landungen die gefürchteten Risse zu
sehen. Nachdem dieser ebenfalls mit einem Gewebestreifen verstärkt wurde,
hielt er bis jetzt. Wer also nicht gerade vor hat diesen Hotliner mit 7
Zellen 1 Ah zu fliegen, sollte vor dem ersten Flug die Tragflächenaufnahme
selbst verstärken:
Tragflächenfortsatz der zusammengesteckten Flügel
einfetten, an der vorderen Aufnahme im Rumpf einen langen, breiten, Epoxy-getränkten
Glasfasergewebestreifen anbringen, Flügel in den Rumpf schieben und
festschrauben; der Gewebestreifen sollte wenige Millimeter zwischen Rumpf
und Flügel herausstehen und kann nach dem Trocknen gekürzt werden.
Um die 14 dicken Zellen in den Rumpf zu bekommen
wurden sie in der Saddlepack-Konfiguration verlötet und mit Graupners dual
lock-Klettband befestigt. Zwischen Akku und Flügel kommt ein Klötzchen aus
Schaumstoff, damit er sich im Rückenflug nicht vom Rumpfboden ablösen
kann.
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