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Um die Lebensdauer von NiCd-Akkus zu verlängern ist die Vermeidung des Memory-Effekts, d.h. ein vollständiges Entladen vor jedem Ladevorgang, notwendig. Den Akku mit einer PKW- oder LKW-Glühbirne zu entladen ist zwar günstig aber unzuverlässig, da bei Unachtsamkeit die Entladeschlussspannung leicht unterschritten werden kann. Wenn der Akku durch einen Computerlader mit automatischer Abschaltung entladen wird, ist dieser mit seiner bescheidenen Entladeleistung meist zu lange außer Gefecht, während die übrigen Akkus auf ihre Vollladung warten. Eine Lösung stellt folgende Schaltung dar:
Die Vorteile sind:optische Überwachung der Entladetätigkeit durch leuchtende LED individuelle Ausrichtung auf Akkuspannung und Entladestrom durch Wahl der Z-Diode/ Lastwiderstand automatische Abschaltung keine Stromversorgung (Autobatterie) zum Betrieb nötig geringe Kosten, ca. 3 € für Bauteile
Nachteile:nur für eine bestimmte Zellenzahl +- 1 Zelle benutzbar
Bauteile
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Auf die Größen der Bauteile bin ich durch Ausprobieren gekommen.
Für 7/8 Zellen:
UGES = UZ + ULED + UR2 = 4 V + 1,5 V + 0,5 V= 6 V. Somit schaltet der Entlader bei ca 0,85 V / Zelle bei 7 Zellen ab.
Wird die Akkuspannung zu klein, fällt an R2 immer weniger Spannung ab, an den Halbleitern bleibt U konst.
Wenn ULED + UR2 kleiner als die Spannungsschwelle für das Relais wird, schließt es nicht mehr und der Akku wird vom Stromkreis getrennt.
Die Schaltung sollte auch für 6 Zellen ausreichend funktionieren, vielleicht mal mit UZ = 3,5 V ausprobieren.
Stand 2.2003